Vorläufige[*] Ankündigung der Vollversammlung und Wahl zum RiS

Wahl 2020

Vom 18. bis 20. Mai 2020 findet voraussichtlich die Wahl zum „Referat für internationale Studierende“ im AStA (RIS) statt. Wir rufen zur informierten Teilnahme auf: Das RIS ist die selbstorganisierte politische Interessenvertretung aller Studierenden mit Migrationshintergrund oder ohne deutschen Pass. Alle Studierenden, auf die dies zutrifft und die an der Uni Hamburg oder am Studienkolleg eingeschrieben sind, können sich beteiligen.  Als teilautonomes Referat im AStA ermöglicht das RIS das solidarische Engagement für soziale, politische und rechtliche Verbesserungen und gegen Diskriminierungen. Im Rahmen der studentischen Interessenvertretung wird hier antifaschistisch, friedensbewegt und hochschulpolitisch gearbeitet.

Wahlvollversammlung für das
Referat für internationale Studierende (RiS)

am Donnerstag, den 14. Mai 2020
von 16-18 Uhr in Raum 0029, AStA, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg.

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Ankündigung! Beratung!

RiS 26.03.20

Liebe internationale Studierende!

Wegen der aktuellen Schließung der Universität müssen wir leider unsere
Sprechstunden vollständig ins Homeoffice verlagern.

Wir bitten Euch, dass Ihr uns per E-Mail unter ris@asta.uni-hamburg.de kontaktiert.

Wenn das nicht ausreicht, könnt Ihr uns auch auf andere Wege erreichen:

1.Eine telefonische Beratung von Mittwoch und Freitag zwischen 11 und 15 Uhr und nach Vereinbarung (telefonisch)

Die Nummer lautet 040 450 204-36

Der Anruf wird auf ein Mobiltelefon umgeleitet.

2. Eine Beratung per Online-Video-Konferenz am Dienstag zwischen 10 und 12 Uhr und nach Vereinbarung(online).

Sendet uns eine Email und Euch wird einen Link mit der Einladung zu Jitsi-Sitzung geschickt.

Bleibt gesund!

Eure RiS-Team

 

The Magnitsky Act – Behind the Scenes Vorführung des Films und Diskussion

+++Update: Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen wir, leider, unsere Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

TheMagnitskyAct_Poster 60

Deutsch/Русский

The Magnitsky Act – Behind the Scenes
Vorführung des Films und Diskussion

Ort: „Syntagma“, Universität Hamburg , WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, EG,
neben dem „Haspa-Cafe“, Durchgang Fröbelstraße

FB-Veransatltung

Am 14. April um 19.00 Uhr zeigt das RiS  den Dokumentarfilm „The Magnitsky Act – Behind the Scenes“ (deutsch: Akte Magnitski – Hinter den Kulissen).  Nach dem Film findet eine Publikumsdiskussion statt, in der auch die Filmemacher*innen Andrei Nekrasov und Vetta Kirillova sowie der Spiegel – Journalist Benjamin Bidder teilnehmen.

Hintergrund:
Im November 2009 ist in einem russischen Untersuchungsgefängnis „Matrosenruhe“ der Wirtschaftsprüfer Sergei Magnitsky zu Tode gekommen. Sein Tod hat für eine breite öffentliche Resonanz gesorgt, dass der US-Kongress im Jahr 2012 ein Magnitsky-Gesetz verabschiedet hat, das die persönliche Verantwortlichkeit an Menschenrechtsverletzungen von Amtsträgern sowohl in Russland als auch in der ganzen Welt (seit 2016) feststellt.

Im Jahr 2016 ist der Film des russischen Dokumentarfilmregisseuren Andrei Nekrasov „The Magnitsky Act – Behind the Scenes“ rausgekommen, in dem die Version des Todes von Magnitsky, die von dem britischen Investor und politischen Aktivisten William Browder vorgetragen und die die vom US-Kongress anerkannt wurde, in Frage gestellt wird.

Im November 2019, 10 Jahre nach dem Tod von Sergei Magnitsky ist ein Spiegel-Artikel von Benjamin Bidder mit dem Titel „Wie wahr ist die Geschichte, auf der die US-Sanktionen gegen Russland beruhen?“ erschienen, dessen Schlussfolgerung zum größten Teil mit denen aus dem Film von Nekrasov übereinstimmen, obwohl es keinen direkten Verweis auf den Film gibt.
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„Shakespeare-Express“

Plakat daf 2020

„Shakespeare-Express“

Theaterszenen von internationalen DaF-Studierenden des Sprachenzentrum der Universität Hamburg

Wann: Mittwoch 22.1. um 19 Uhr
Wo: Café Knallhart, Von-Melle-Park 9, Erdgeschoss

Die DaF-Studierenden präsentieren Theaterszenen, die von Shakespeare stammen. Richtig, Shakespeare. Nicht gerade der berühmteste Dichter deutscher Sprache, wohl aber einer der berühmtesten Dichter, die jemals ins Deutsche übersetzt wurden – der didaktische Zweck heiligt hier die Mittel.
Es wird spannend, es gibt was zu Knabbern und Getränke, live Musik, der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Lassen wir uns überraschen!

https://www.uni-hamburg.de/newsroom/veranstaltungen.html…

https://www.facebook.com/events/638168563587772/

 

RiS-Zeitung „Dezember 2019“

AREF

Stell dir vor…

…Du bist ein internationaler Studierender an der Universität Hamburg. Kaum hast Du mit dem Studium angefangen, stehst Du vor zahlreichen Überforderungen. Ein eigenes Zimmer hast Du noch nicht. Dabei hast Du Dich gleich nach der Zulassung für ein Zimmer bei dem Studierendenwerk beworben. Dir wurde gesagt, dass Du in der Bewerberliste stehst, da es gibt nicht genug Plätze für alle gibt. An die privaten Wohnheime hast Du auch Anfragen geschickt. Dennoch hast Du immer noch keine positive Rückmeldung erhalten. Für einige Immobilienunternehmen fehlt Dir eine Bürgschaft, für andere wirkst Du zahlungsunfähig. Inzwischen wohnst Du bei einem Bekannten im gleichen Zimmer oder im Wohnzimmer. Oder Du kennst noch niemanden und schläfst deshalb in einem billigen Hostel, wo Du keine Privatsphäre hast. Inzwischen läuft das Studium weiter; Du brauchst Konzentration; Du brauchst Platz für Deine Sachen; Du brauchst Deine eigenen Vier-Wände!

Diese Situation ist typisch für die vielen Probleme, die alle Studierenden betreffen, aber internationale Studierende noch mehr. Neben der allgemeinen Wohnungsproblematik kommen andere Elemente hinzu, die zusammen das Studieren erschweren: zum Beispiel Diskriminierung durch Vermieter oder die stressige Auseinandersetzung mit der Ausländerbehörde um die Aufenthalterlaubnis und den dafür geforderten finanziellen Nachweis der Lebenshaltungskosten. Für das WiSe 2019 wurde das BAföG auf 850 €/mtl. erhört. Dieses Gesetz kann man herzlich begrüßen. Nur, damit wird ebenfalls erwartet, dass internationale Studierenden, die gar keinen BAföG-Anspruch haben, den gleichen Betrag jeden Monat als sicheres Einkommen nachweisen – und zwar für 12 Monate, also über 10.000€ auf ein Mal! Diese politische Entscheidung ist für internationale Studierende mit einem Aufenthaltstitel nach § 16 AufenthG unzumutbar. Für uns ist vorgeschrieben, dass wir nicht mehr als 20 Std/W arbeiten dürfen. Gleichzeitig wird aufenthaltsrechtlich verlangt, dass wir 850€ Einkommen nachweisen. Sonst wird die Visumsverlängerung erschwert. Wie ist das zu schaffen?

In Hamburg ist der Mindestlohn auf 9,19€ festgesetzt. Angenommen eine Studierende nimmt eine Nebenbeschäftigung auf und ihr Arbeitgeber bietet ihr sogar einen höheren Stundenlohn. Sagen wir mal 9,50€. Bei einem monatlichen Arbeitsumfang von 80 Stunden bekommt die Studierende 760€ ohne Abzüge. Somit verhindert die Regelung von 20 Std/W, das vorgeschrieben Einkommen von 850€ nachzuweisen. Dieser Fall ist aber nur eine Vermutung. Denn meistens arbeiten Studierende auf 450€-Basis, auch deutsche. Das deutsche Bildungssystem bietet zwar Alternativen zum BAföG für die Studienfinanzierung (Bildungskredit oder den Studienkredit der KWF Bank). Leider sind internationale Studierenden auch von diesen Alternativen ausgeschlossen.

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Wahlen 2019/20: StuPa und AS

Wahl zum Studierendenparlament (StuPa)

und die Wahl zum Akademischen Senat (AS)

StuPa: Briefwahl bis zum 31.12.19
Urnenwahl  13.-17.1.2020

AS: Nur Briefwahl! Die ausgefüllten Wahlunterlagen müssen bis spätestens 20.1.2020, 14 Uhr beim Wahlamt eingegangen sein.

Wählen und aktiv werden: Für internationale Solidarität!

JETZT ist Wahl zum Studierendenparlament und die Wahl zum Akademischen Senat.

!!! An der Uni und vom Studienkolleg können alle wählen – unabhängig vom Pass!!!

Diese Wahlen finden in einer Lage statt, in der die ganze Welt im Umbruch ist – enorme soziale Bewegungen in zahlreichen, sehr verschiedenen Ländern (ob Chile, Groß Britannien, Südafrika oder Jordanien) und massive Repression, Krieg und Reaktion (z.B. im Iran, Syrien/Türkei oder Bolivien) verdeutlichen die tiefen Gegensätze: Überall erheben sich Menschen für Frieden, Würde und soziale Gerechtigkeit und überall wenden sich Faschisten und politische Rechte dagegen.

Diese politische Polarisierung entspricht der ungeheuren sozialen Ungleichheit – das ist auch in Europa so. Würdige Arbeits- und Lebensverhältnisse, für Gesundheit, Bildung, Wohnen und Kultur für alle sind möglich. Aber: sie müssen erkämpft werden! Dafür brauchen wir alle solidarische Assoziierung zur Aufklärung und sorgfältigen gemeinsamen Befreiung. Dann können wir auch gegen die Macht von Banken und Konzernen, gegen Menschenfeindlichkeit und manipulative Medien überzeugen und die Gesellschaft verändern.

Dafür sind an der Universität Gremien – also Versammlungen zur demokratischen Mitbestimmung – erkämpft. Das höchste Uni-Gremium ist der Akademische Senat (AS). Darin können Studierende, Hochschullehrer*innen und nicht-wissenschaftliches Personal gemeinsam über die Organisation und Inhalte von Studium, Lehre und Forschung bestimmen. Hier wird auch die Uni-Leitung gewählt. Im Akademischen Senat werden kollektive Positionen diskutiert, um mit vernünftigen Forderungen in die Öffentlichkeit zu gehen: zum Beispiel für eine bessere staatliche Finanzierung von Bildung und Wissenschaft oder für eine Ausweitung des BAföG für alle (auch internationale Studierende).
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