Ankündigung der Vollversammlung und Wahl zum RIS

Vom 23. Bis 25. April 2018 findet die Wahl zum „Referat für internationale Studierende“ im AStA (RIS) statt. Wir rufen zur informierten Teilnahme auf:

Das RIS ist die selbstorganisierte politische Interessenvertretung aller Studierenden mit Migrationshintergrund oder ohne deutschen Pass. Alle Studierenden, auf die dies zutrifft und die an der Uni Hamburg oder am Studienkolleg eingeschrieben sind, können sich beteiligen.

Als teilautonomes Referat im AStA ermöglicht das RIS das solidarische Engagement für soziale, politische und rechtliche Verbesserungen und gegen Diskriminierungen. Im Rahmen der studentischen Interessenvertretung wird hier antifaschistisch, friedensbewegt und wissenschaftskritisch gearbeitet.

Wir laden ein zur
Wahlvollversammlung für das
Referat für internationale Studierende

am Donnerstag, den 19. April 2018
von 14-16 Uhr
Raum 0029, AStA, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg.

Vorschlag für die Tagesordnung:
Konstituierung
Studentische Aktivitäten für internationale soziale Entwicklung statt „Austerity“
Rechenschaftsbericht des amtierenden RIS
(Aktivitäten zu G20, im Studienkolleg, für geflüchtete Studierende, Beratung und soziale Interessenvertretung…)
Entlastung des amtierenden RIS
Wahl einer Wahlkommission
Vorstellung der kandidierenden Listen
Verschiedenes

Wir rufen auf zur Wahl des RIS
vom 23.4. bis 25.4.2018

Die Wahlurne steht vor dem AStA-Info-Café (WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg). Sie ist an jedem Tag der Wahl zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen werden nach der Vollversammlung von der Wahlkommission bekannt gemacht. Die Wahl findet auf Grundlage der Wahlordnung des RIS statt.

„Das aktive und passive Wahlrecht besitzen alle immatrikulierten Studierenden der Universität Hamburg, die einen Migrationshintergrund haben oder die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Als Nachweis der Wahlberechtigung ist eine gültige Matrikelnummer vorzulegen. Sie wird in der Regel über den Studierendenausweis nachgewiesen. Die Stimmabgabe wird in einer für jeden Tag anzulegenden Liste vermerkt. Auf dieser Liste sind die Matrikelnummern der Student*inn*en zu vermerken, die die Stimmabgabe vorgenommen haben.“

Eure RIS

 

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Oktober – Filmaufführung, Diskussion, Feier

Wir laden Sie/ Euch am 7.November um 19.00 Uhr zu der Veranstalting „100 Jahre Russische Revolution und die Kunst der Filmavantgarde. „Oktober“ – Filmaufführung, Diskussion, Feier“ ein.

„Oktober“ ist ein Stummfilm des Künstlers Sergei M. Eisenstein aus dem Jahr 1928. Er wurde zum 10. Jahrestag der russischen Revolution nach dem Buch „Zehn Tage, die die Welt erschütterten“ des US-amerikanischen Journalisten John Reed gedreht.

Schon die Entstehungsgeschichte des Filmes ist widersprüchlich. Eisenstein hat zahlreiche filmtheoretische Ideen in diesem Werk umgesetzt. Oktober ist voller Erfindungen in der Filmästhetik und in der innovativen Montagetechnik und damit selbst ein revolutionäres Kunstwerk. Trotz dieses künstlerischen Durchbruchs wurde der Film auch von linken Künstlern (LEF) für eine nicht wahrheitsgetreue Aufzeichnung und plakative Darstellung der Revolution kritisiert. Und durch Zensur wurden einige der Hauptprotagonisten der Revolution herausgeschnitten, der Film konnte erst ein Jahr später als geplant aufgeführt werden und war 1933-67 aus dem Verkehr gezogen.

Wollte Eisenstein die Russische Revolution heroisieren und mystifizieren? Gab es den Sturm auf den Winterpalast so oder war sie eine Inszenierung der Kunst? Was ist tatsächlich geschehen?

Mit der Filmsicht und anschließender Diskussion wollen wir den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution würdigen: Sie war europäischer Höhepunkt der Kämpfe der Arbeiterbewegung und ist bis heute international ein Anstoß für vielfältige progressive und Befreiungsbewegungen. Der Film ist zur Auseinandersetzung mit dieser Wirkungsgeschichte ein geeignetes, umstrittenes und parteiisches Zeitdokument, an dessen Entstehung zahlreiche Revolutionsteilnehmer mitwirkten und der in der UdSSR und international großen Erfolg hatte. Ein guter Anlass zur Diskussion über emanzipatorische Kämpfe, historische Umwälzung und Kunst – gestern, heute und morgen.

https://www.facebook.com/events/1771015709865505/

 

G20 – Info für internationale Studierende

Was ist die Group of Twenty  – G20?

Die G20 ist der Zusammenschluss der Regierungen der wirtschaftlich und militärisch Mächtigsten Staaten der Welt sowie einiger anderer Länder. Sie wurde von den G7-Staaten (USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan) im Jahr 2008 auf Ebene der Staatschefs institutionalisiert. Das war eine Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise und die enormen sozialen Protestbewegungen  gegen die „Rettung“ der Banken auf Kosten von Jobs und Sozialstaatlichkeit. Seit 1999 besteht die G20 bereits auf Finanzministerebene und diente schon als „Krisenreaktion“ nach den Börsencrashs der 1990er Jahre.
Die G20 steht außerhalb aller völkerrechtlichen Regelungen. Sie hat keine Legitimation. Das unterscheidet sie nicht nur von den Vereinten Nationen (UN), sondern auch von der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds oder der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie hat keine geregelten, transparenten Institutionen, kein Sekretariat und kein Budget. Die Mitgliedschaft in der G20 wurde von der G7 „auf Zuruf“ gewährt und ist willkürlich. (Hinzugenommen wurden: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland, Türkei, Süd-Afrika, Saudi-Arabien, Süd-Korea sowie die EU-Institutionen.)

Die Willkür ist Prinzip. Sie begründet innerhalb der G20 ein Machtgefälle zugunsten des von der G7 dominierten Weltwirtschaftssystems. Das geht besonders auf Kosten der Bevölkerungen aller ausgeschlossenen Staaten, schadet aber auch der Mehrheit in den beteiligten Ländern.

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Vorstellung der Petition „Gemeinsam statt G20: Für Frieden und Gerechtigkeit“

Vorstellung der Petition „Gemeinsam statt G20: Für Frieden und Gerechtigkeit“ im Verfassungs- und Bezirksausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft am 22.6.2017 

durch die Vertretungsberechtigten Artur Brückmann, Armin Günther und Golnar Sepehrnia

– Es gilt das gesprochene Wort. –

Liebe Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft,

liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

liebe interessierte Öffentlichkeit,

„G20 stoppen – demokratisch wirken: Für Frieden und Gerechtigkeit!“ ist der Titel der Petition, die wir hier heute zu vertreten haben. Wir haben 14.548 Unterschriften gesammelt, von denen 10.074 gewertet wurden. Wir haben nicht allein in den Hamburger Hochschulen, sondern auch auf Märkten und in Parks, vor Bibliotheken und bei Sportveranstaltungen, auf Straßenfesten und Flohmärkten gesammelt und dabei mit einem ganz repräsentativen Querschnitt der Bürgerinnen und Bürger Argumente ausgetauscht: mit Sekretärinnen und Polizisten, Feuerwehrleuten und Gastwirten, Kaufleuten und Soldaten, Beschäftigten der Krankenhäuser und der Verwaltung, mit Lehrern, Erwerbslosen, Erzieherinnen und Professorinnen.

Alle Unterzeichnenden erklären:

„Mit meiner Unterschrift trete ich ein:

  • für verstärkte staatliche Investitionen in Arbeit, Bildung, Kultur und Gesundheit
  • für weltweite Solidarität und die Schaffung von Frieden mit zivilen Mitteln,
  • für eine gleichberechtigte Verständigung aller Länder zur Verwirklichung von Völker- und Menschenrecht im Rahmen der UNO

statt eines elitären G20 Gipfels. Ich fordere die Hamburgische Bürgerschaft und den Senat auf, diese Alternative aufzugreifen, zu diskutieren und den G20-Gipfel in Hamburg abzusagen!“

Für diese Diskussion sind wir heute hier.

Sie können sich vorstellen, dass der Unmut in der Bevölkerung über die Politik der G20 und ihre Machtdemonstration im Herzen der Stadt riesengroß ist. Wir werden heute die wichtigsten Gründe dafür vorstellen.

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WAHL-Ergebnis

Liebe Freundinnen und Freunde!

Die Wahl zum RIS haben wir am Donnerstag, am 29.04. 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Bündnis Freiheit Gleichheit Solidarität –  Liste *1*: 118 Stimmen

Gruppe ohne Grenzen – Liste *2*: 43 Stimmen

Zwei ungültige Stimmen.

Damit haben wir bei einer Wahlbeteiligung von 163 rund 73% der Stimmen erreicht.

 

Wir freuen uns, dass wir unsere Arbeit nun fortsetzen können und laden alle Interessierten ein, mittwochs ab 20 Uhr an unseren RIS-Treffen teilzunehmen (Raum 0042 im AStA).

Solidarische Grüße

Aliou, Arda, Alexey, Chiaffredo, Fjolla, Golnar, Gunhild, Irina, Miriam, Olesya

Wahl-Programme zum RiS-Wahl

Liste 1

Bündnis Freiheit ► Gleichheit ► Solidarität (Siehe: hier)

Liste 2

Gruppe ohne Grenzen (Siehe: hier)

 

Die Wahl

Der Ort der Wahl ist vor dem AStA-Info-Café (WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg). Dort steht die Wahlurne. Sie ist vom 25.-27.4. an jedem Tag der Wahl zwischen 11 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Die Wahl findet auf Grundlage der Wahlordnung des RIS statt:

„Das aktive und passive Wahlrecht besitzen alle immatrikulierten Studierenden der Universität Hamburg, die einen Migrationshintergrund haben oder die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Als Nachweis der Wahlberechtigung ist eine gültige Matrikelnummer vorzulegen. Sie wird in der Regel über den Studierendenausweis nachgewiesen. Die Stimmabgabe wird in einer für jeden Tag anzulegenden Liste vermerkt. Auf dieser Liste sind die Matrikelnummern der Student*inn*en zu vermerken, die die Stimmabgabe vorgenommen haben.“

Die Wahlordnung und weitere Informationen findet Ihr auf unserer Homepage:
http//risunihamburg.wordpress.com/

 

 

Aufruf zur Wahl des Referats für internationale Studierende (RIS) vom 25.4. bis 27.4.2017

 

Aufruf zur Wahl des
Referats für internationale Studierende (RIS)
vom 25.4. bis 27.4.2017

Was ist das RIS?

Das RIS ist die selbstorganisierte politische Interessenvertretung aller Studierenden mit Migrationshintergrund oder ohne deutschen Pass. Alle Studierenden, auf die dies zutrifft und die an der Uni Hamburg oder am Studienkolleg eingeschrieben sind, können sich beteiligen. Als teilautonomes Referat im AStA ermöglicht es das solidarische Engagement für soziale, politische und rechtliche Verbesserungen und gegen Diskriminierungen.

Warum gibt es das „RIS“?

Viele Studierende haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Sie unterliegen speziellen Aufenthalts- und Zulassungsregeln. Sie werden in der Uni als „internationale Studierende“ bezeichnet. „Internationale Studierende“ und „Studierende mit Migrationshintergrund“ werden an der Uni durch das RIS spezifisch vertreten. Alle haben mit Diskriminierungen, sozialem Druck oder Bildungshürden und -privatisierungen (z. B. der Deutschkurse) zu tun. Das RIS ist dagegen für die international solidarische Interessenvertretung erkämpft.

Zurzeit engagiert es sich für die Überwindung dieser Barrieren, berät und hilft bei ausländerrechtlichen und sozialen Problemen und organisiert politische Aktionen für strukturelle Verbesserungen. Hier wird auch antifaschistisch, antirassistisch, friedensbewegt, wissenschaftskritisch und in der Flüchtlingssolidarität gearbeitet. Die Information über und die Zusammenarbeit mit fortschrittlichen (studentischen) Bewegungen in anderen Ländern bildet einen weiteren Schwerpunkt.

Die Wahl

Zur Wahl stehen dieses Jahr zwei Listen. Die Grundrichtung und Qualität des RIS ist somit umstritten. Es ist wichtig, sich über die Programme und Kandidierenden zu informieren. Das könnt Ihr am besten während der Wahl rund um die AStA-Räume tun.

Der Ort der Wahl ist vor dem AStA-Info-Café (WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg). Dort steht die Wahlurne. Sie ist vom 25.-27.4. an jedem Tag der Wahl zwischen 11 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Die Wahl findet auf Grundlage der Wahlordnung des RIS statt:

„Das aktive und passive Wahlrecht besitzen alle immatrikulierten Studierenden der Universität Hamburg, die einen Migrationshintergrund haben oder die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Als Nachweis der Wahlberechtigung ist eine gültige Matrikelnummer vorzulegen. Sie wird in der Regel über den Studierendenausweis nachgewiesen. Die Stimmabgabe wird in einer für jeden Tag anzulegenden Liste vermerkt. Auf dieser Liste sind die Matrikelnummern der Student*inn*en zu vermerken, die die Stimmabgabe vorgenommen haben.“

Die Wahlordnung und weitere Informationen findet Ihr auf unserer Homepage:
http//risunihamburg.wordpress.com/

Rechenschaftsbericht für den Zeitraum Februar 2016 bis April 2017

Rechenschaftsbericht für den Zeitraum Februar 2016 bis April 2017

Das RIS wurde vom 26.1.-28.1.2016 in Urnenwahl gewählt. Am 14. April 2016 wurden die vom RiS-Team gewählten

Referentinnen Golnar Sepehrnia und Olesya Orlova vom Studierendenparlament bestätigt.

Weitere Mitglieder des RIS-Teams sind:

Aliou Djiba, Alexey Markin, Chiaffredo Turina, Irina Troitskaya, Miriam Betancourt, Mohammad Poori (zu dem Zeitpunkt am Studienkolleg) und Selma Su.
Beratung und solidarische Selbstorganisation
In dieser Amtszeit haben wir wöchentlich vier Beratungstermine zur Unterstützung bei der Studienbewerbung und in rechtlichen, sozialen und politischen Fragen für Studierende mit Migrationshintergrund/ohne deutschen Pass angeboten.

Die Kernthemen sind dabei:

  • die schlechte soziale Lage der Studierenden, insbesondere die aufenthaltsrechtliche Auflage des Nachweises über den Lebensunterhalt („8.800-Euro-Regel“)
  •  der verspätete Nachweis der Deutschkenntnisse, der zur Aberkennung der Zulassung führt
  • Diskriminierung durch Lehrende am Studienkolleg und in den Hamburger Hochschulen
  • die Modi der Bewerbung aus dem Ausland.

Wir unterstützen im Einzelfall und entwickeln mit den betreffenden Kommiliton*innen und mit Bündnispartner*innen innerhalb und außerhalb der Hochschulen, Wege, diese Probleme zu lösen. Exemplarisch sei dafür genannt:

  • Unterstützung der Kurs- und Kollegsprecher*innen des Studienkollegs im Kampf gegen rassistische Diskriminierung im Unterricht und bei der Aufklärung der Kolleg-Studierenden über ihre Rechte
  • Zusammenarbeit im Hamburger Arbeitskreis Ausländerstudium (AKA) gegen Willkür und enge Rechtsauslegungen in den Ausländerbehörden und Botschaften.

Hier ist es uns gelungen, dass zum Nachweis des Lebensunterhalts bei der Ausländerbehörde zwar immer noch einmal € 8.800 auf einem Konto belegt werden müssen, dies aber kein Sperrkonto mehr sein muss.

  • Initiative gegenüber der Zulassungsstelle der Universität, damit die „internationalen“ Bewerber*innen frühzeitig eine Rückmeldung über die (Un-)Vollständigkeit ihrer Bewerbungsunterlagen erhalten und im Laufe des ersten Semesters ihren Sprachnachweis nachreichen können.

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