Die Welt lesen lernen – gegen die Unterdrückung!

Ag Brasilien, A3

de/pt

„Die Welt lesen lernen“ (Paulo Freire):
Emanzipatorische Bildung gegen die Unterdrückung – in Brasilien und hier!

Diskussionsveranstaltung mit Pedro Costa und Timm Kunstreich
Musikalische Begleitung: Eduardo Macedo

Am Montag, den 29.06.2020 um 18:00 Uhr

Ort: Abaton-Kino
Allende-Platz 3, 20146 Hamburg

Alle Besucher*innen sind angehalten, sich am Einlass in die Kontaktliste einzutragen. Das Kino muss mit Mund-Nase-Schutz betreten und verlassen werden. Bitte bringt Euch selbst einen mit! Im Saal können die Masken abgenommen werden. (Es gibt eine Klimaanlage.) Jede zweite Reihe im Saal ist abgesperrt. Es können immer Menschen aus bis zu zwei Haushalten zusammensitzen, dazwischen sind jeweils 2 Sitzplätze Abstand zu halten. Es können – bei solidarischer Aufteilung – bis zu 70 Menschen eingelassen werden.

FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2724968384450914/

Über die Veranstaltung:

In Brasilien herrscht derzeit eine Diktatur. Als 2016 nach mehr als einem Jahrzehnt egalitär ambitionierter Gesellschaftspolitik gegen Staatspräsidentin Dilma Rousseff (Arbeiterpartei) ein Staatsstreich organisiert wurde, weckte dies Erinnerungen an den CIA-gestützten Militärputsch von 1964, der ebenfalls das letzte Mittel von Rechts gegen die Linksentwicklung war. Auf das unter groben Rechtsbeugungen durchgedrückte Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff folgte eine Phase des verschärften Neoliberalismus. Diese bereitete dem rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro den Weg, der in Einheit mit reaktionärer Kultur- und Bildungspolitik, religiösem Fanatismus und Rassismus einen harten Sparkurs durchsetzen will. Wie desaströs sich dieser auswirkt, zeigt sich nicht zuletzt heute im sozialen und Gesundheitssektor.

Unter anderem in den Protesten gegen eine geplante „Rentenreform“ gelang dagegen in jüngerer Zeit ein neu offensiver Zusammenschluss von Studierenden und der Arbeiterschaft. Bekämpft wird die Anspruchsentwicklung der Bevölkerung u.a. durch erzkonservative evangelikale Kirchen, die durch die Übernahme sozialstaatlicher Aufgaben angesichts krasser Armut zu beträchtlichem Einfluss gelangt sind und aus deren Anhängern sich ein Großteil von Bolsonaros Wählerschaft rekrutiert. Zu den Profiteuren der Kürzungs- und Privatisierungspolitik Bolsonaros gehört jedoch nicht die Mehrheit seiner Wähler, sondern neben brasilianischen Großgrundbesitzern das internationale Kapital. In deutschen Unternehmen, von denen viele seit der Militärdiktatur beste Beziehungen nach Brasilien unterhalten, werden ganze 10 % des brasilianischen BIP geschöpft.

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Offener Brief

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Auch Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer setzen sich bundesweit für Präsenzlehre ein – also dafür, dass die Universitäten und Hochschulen für Studium und Lehre wieder zugänglich gemacht werden.

Offener Brief: „Zur Verteidigung der Präsenzlehre“ findet Ihr hier:

https://www.praesenzlehre.com/

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Diskussionsveranstaltung des Volksentscheids „Schuldenbremse streichen!“

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„Wer zahlt für die Krise? Europäischer New Deal statt Schuldenbremse“

Diskussionsveranstaltung
am Dienstag, den 23.06.2020, um 19 Uhr, im Zeise Kino (Friedensallee 7-9, Saal 1).

https://www.facebook.com/events/1563872890449118/

Es diskutieren Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg, Peter Bofinger, ehemaliges Mitglied der „fünf Wirtschaftsweisen“ und ein*e Vertreter*in des Volksentscheids „Schuldenbremse streichen!“ über die Bedeutung des New Deals der 30er in den USA und die Frage, was wir daraus für die Lösung der aktuellen Krise lernen können – auch mit den Teilnehmenden. In diesem Zusammenhang wollen wir außerdem diskutieren, welche weitreichenden Reformen wir heute durchsetzen müssen und welche Rolle dabei die Streichung der Schuldenbremse spielt.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der DGB Jugend Hamburg und der Stipendiat*innengruppe der Hans-Böckler-Stiftung des Fachbereichs Sozialökonomie an der Uni Hamburg.

Der Einlass beginnt bereits ab 18.30 Uhr. Kommt also bitte möglichst frühzeitig, damit wir den Einlass unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln gut über die Bühne kriegen. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der Abstandsregeln können 70 Personen in Präsenz an der Veranstaltung teilnehmen. Es wird darüber hinaus auch einen Livestream geben. Den Link dazu findet Ihr am 23.06.2020 auch hier auf der Kampagnen-Webseite.

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#Unteilbar-Demo in Hamburg

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14. Juni 2020, 14-16 Uhr: #Unteilbar-Demo in Hamburg

https://www.facebook.com/events/2501533703491302/


Seebrücke Hamburg, DIDF-Jugend Hamburg, Solidarische Stadt Hamburg, Interventionistische Linke Hamburg, Hamburger Bündnis gegen Rechts,Internationaler Jugendverein Hamburg, Lampedusa in Hamburg, Attac-Hamburg, Unteilbar


Band der Solidarität – Abstands-Menschenkette auf folgender Strecke:
Rathausmarkt – Reesendamm – Jungfernstieg – Ballindamm – Glockengießerwall – Ernst-Merck-Brücke – Ernst-Merck-Straße – Kirchenallee – Steintorplatz – Steindamm (ehem. Lampedusa-Zelt)

Bitte achtet auf die aktuellen Infos zur Aufteilung der verschiedenen Streckenabschnitte, die ab Freitag veröffentlicht werden, damit alle Teilnehmer*innen im Rahmen des Infektionsschutzes verantwortungsvoll demonstrieren können.

Der Hamburger AUFRUF für die bundesweite Aktion #SoGehtSolidarisch – #unteilbar durch die Krise, wird von einem breiten Bündnis getragen:

Die Pandemie trifft uns alle, doch bei Weitem nicht alle gleich. Was vorher ungerecht war, wird in der Krise noch ungerechter: Weltweit sind immer mehr Menschen in ihrer Existenz bedroht und haben keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die Milliarden aus den ersten Konjunkturprogrammen kommen vor allem Unternehmen zugute. Jetzt muss dringend in den Klimaschutz, ins Gesundheitssystem und den Kultur- und Bildungsbereich investiert werden.

Gleichzeitig werden Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen gesellschaftsfähiger und bedrohen unser Zusammenleben. Dem stellen wir uns entschieden entgegen.

So darf es nicht weitergehen!

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Enough is Enough – Protest in Hamburg

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Am Samstag 06. 06. 20 um 15.00 Uhr findet Demonstration: „Enough is Enough“ auf dem Rathausplatz statt.

FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/263602411421510/


We shout out once again: ENOUGH IS ENOUGH to the malicious murders of black people, such as Breonna Taylor, Ahmaud Arbery, and George Floyd by racist police officers or racist civilians in America! We condemn the racist police brutality that takes the lives of black people in Latin America which are often not made visible. Like Marielle Franco in Brazil and Edilson Arboleda in Colombia… the latter killed by the local police on May 20th.

ENOUGH IS ENOUGH to the racist killings of our Sisters and Brothers such as Oury Jalloh, Achidi John, Yaya Jabbi, Christy Schwundeck, Tonou Mbobda here in Germany and Europe alike!

THERE CAN BE NO PEACE WITHOUT JUSTICE BEING ESTABLISHED

Beyond those visible killings, there is a structural genocide going on in the Mediterranean Sea where our Sisters and Brothers are to die at the Western borders of Fortress Europe if not imprisoned, raped, tortured, enslaved, or exterminated in Libyan prison and camps. The oppression of black people, POC, migrants, and Refugees in Germany and in other places of Europe, the United States, and all other places where a Colonial system ensures the oppression of our people. Today and always we want to call out how our brothers and sisters considered illegalized migrants are exposed to harsh violence coming from the institutions of the supposable guardians of democracy and peace.

ENOUGH IS ENOUGH
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JUSTICE FOR FLOYD: Demo und Petition

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Demo: Justice for Floyd – Stop Killing Blacks!

Am Freitag, 5. Juni 2020 – Demonstration vor dem US-Konsulat in Hamburg
https://www.facebook.com/events/993311807763009/

Hier ist die Erklärung der afrikanischen Organisationen und Gruppen in Hamburg:

We, The group Lampedusa in Hamburg and the Black Communities in Hamburg offer our deepest condolences to the grieving family and friends of George Floyd. We are outraged and extremely saddened by the malicious murder and we stand in solidarity with the protesters in Minneapolis, as well as with all those bearing the pain of racism and discrimination. Again another unarmed Black man has been killed by unnecessary and inappropriate use of fatal force. Sadly, This is not again a single case. Just a few years ago we heard about Eric Garner and only a few months ago, Breonna Taylor was brutally murdered in her own home.

In Hamburg Germany, we remember most recently, the case of Brother Tonou Mbobda whose family still awaits justice to be served.

This not just an American issue. Racialized systemic terror is a 500 year old pandemic and NOW, we must take a stand together as a people. Enough is Enough!
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Kann-Semester – Gleiche Chancen für alle Studierenden!

Kundgebung zum 75. Jahrestag der Befreiung

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Am 8.Mai um 12 Uhr findet die Kundgebung zum 75. Jahrestag der Befreiung auf dem Carlebach-Platz statt (bis zu 50 Teilnehmer). Mehr Info: https://fsrk.de/

Ab 16.00 Uhr wird das Video der Podiumsdiskussion (um die von Esther Bejarano erneuerten Forderung) und die Musikbeiträger über die Facebook-Seite des FSR Sozialökonomie online gestreamt. Hier ist der Link: https://www.facebook.com/Fsr-Sozial%C3%B6konomie-464067517104323/live_videos/

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

um den 8. Mai als einen positiven Gedenktag hervorzuheben, bevor er als gesetzlicher Feiertag anerkannt ist, wollen wir morgen, am 8.5.2020 von 12-20 Uhr mit Euch rund um den Uni-Campus den Jahrestag der Befreiung vom Faschismus würdig begehen. Im Akademischen Senat wurde dafür kürzlich ein Aufruf beschlossen und wir als FSR beteiligen uns an der Gestaltung des morgigen Tages.

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