Plakat Zivilklausel Kongress

Nur zivile Forschung an der Uni: Zivilklausel-Kongress 2014 in Hamburg

Vom 24. bis zum 26. Oktober findet in Hamburg an der HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) der Zivilklausel-Kongress statt:

Für eine Wissenschaft und Kultur des Friedens!

Plakat Zivilklausel Kongress

Orte:

Freitag und Sonntag:
Berliner Tor 21, Aula
20099 Hamburg

Samstag:
Alexanderstraße1
20099 Hamburg

Anmeldung:

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Wir bemühen uns, nach Bedarf private Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Wer eine Unterkunft benötigt, oder zur Verfügung stellen kann, gibt dies bitte bei der Anmeldung an.
An dem gleichen Wochenende wird in Hamburg die 55. Internationale Bootsmesse Hamburg – hanseboot stattfinden. Wer in einem Hotel, Hostel oder in einer Jugendherberge unterkommen möchte, sollte das Zimmer frühzeitig buchen!
Um die Organisation zu erleichtern, bitten wir um frühzeitige Anmeldung unter: kongress@ak-friedenswissenschaft.de

Programm:

http://www.zivilklausel.uni-koeln.de/zivilklausel-kongress-2014/Zivilklausel-Zukunftskongress.pdf

Wir sind zurück!

Nach der durch rechte Kräfte manipulierten Wahl des RiS im April 2014 und unserer erfolgreichen Anfechtung des Ergebnisses im Juli sind wir jetzt wieder da.
Wir sind linke international agierende Studierende aus mehreren Ländern, die beschlossen haben, nicht in Konkurrenz zueinander, sondern solidarisch zusammenzuarbeiten. Mit unseren unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen organisieren wir seit mehreren Jahren gemeinsam die politische Interessenvertretung der internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationshintergrund. Wer sich an der Universität Hamburg internationalistisch engagieren möchte, kann gerne bei uns mitmachen!

Was war geschehen?

Mit Manipulation an Stelle von Argumenten, Kritik und eigener Position hatte ein Negativ-Bündnis aus liberal-konservativen Gruppen versucht, die Grundsätze demokratischer Wahlen zu unterlaufen und die RiS-Wahl in eine „Waffel-Verkaufsaktion“ umzuwandeln. Mit so erschlichenen Stimmen kamen sie ins Amt. Weiterer Missbrauch ließ nicht auf sich warten: Statt Interessenvertretung zu machen veranstalteten sie rund um die Fußball-WM private „Spiele“-Events und kauften dafür aus Mitteln der Studierendenschaft eine Playstation, einen Beamer und ein Soundsystem.
Dagegen haben wir uns politisch-juristisch gewehrt und die Wahl angefochten.
Der Ältestenrat als „Schiedsorgan“ der Verfassten Studierendenschaft hat im Sommer entschieden, dass die RiS-Wahl zum Beginn des Wintersemesters 2014/15 wiederholt werden muss, und dass wir bis dahin im Amt sind.

Was ist das RiS?

Das Referat für internationale Studierende (RiS) ist die selbstorganisierte, politische
Interessenvertretung internationaler Studierenden an der Universität Hamburg. Es ist ein Teil der Verfassten Studierendenschaft (VS), also der öffentlichen Teilkörperschaft der Uni, in der die 40.000 Studierenden organisiert sind. Rund 12% davon haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Sie unterliegen damit speziellen Aufenthalts- und Zulassungsregeln. Außerdem gibt es viele Studierende mit Migrationshintergrund und Austauschstudierende. Diese Gruppen werden durch das RiS vertreten. Sie sind auch diejenigen, die das RiS wählen dürfen. Als „teil-autonomes Referat“ (d.h. von der eigenen Basis und nicht durch das Studierendenparlament gewählt) im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) wirken wir an der Gesamtvertretung aller Studierenden mit.

Was macht das RiS?

Der RiS geht von den spezifischen Belangen der internationalen Studierenden aus und entwickelt daraus Aufklärung und kollektive Aktivitäten für substanzielle Reformen. Diskriminierung bis hin zu Rassismus und nur „gewährte“ Integration sowie Restriktionen bei der Zulassung, Bachelor- und Master und Bildungsprivatisierung (z. B. der Sprachkurse) sind Wirkungen der krisenhaften Politik der vergangen Jahre. In solidarischer Aktivität wirken wir für die Überwindung dieser Barrieren.
Sozial offene Hochschulen, das Ende der Kürzungs- und Autoritätspolitik,  Friedensforschung als Leitwissenschaft und eine humanistische Studienreform streben wir an. Völkerverständigung und Frieden sind dabei Inhalt und Ziel des gemeinsamen Engagements.

Worum geht es aktuell?

  • Wir engagieren uns für den Abbau der bürokratischen Hürden im Arbeits- und Aufenthaltsrecht, bei der Zulassung (z. B. uni-assist), gegen betrügerisch handelnde Institutionen (einzelne private Krankenkassen) sowie gegen Rassismus und Diskriminierung im Alltag.
  • Wir kämpfen für die Abschaffung der asozialen „Finanzierungsregelung“ auf bundesweiter Ebene, z.B. gegen verpflichtende Sperrkontos mit mehr als 8000,- €.
    Wir setzen uns für gute Studien- und Lebensbedingungen, für kritische und gesellschaftlich relevante Wissenschaftsinhalte (z.B. für den Ausbau von wissenschaftlichen DaF-Kursen) ein.
  • Wir kämpfen für eine „Friedensuniversität“ mit kritisch-internationalistischer Wissenschaft, für internationale Kooperation und Völkerverständigung. Wir fordern als Teil einer bundesweiten Bewegung die Einführung einer Zivilklausel, d.h. ein gesetzlich verankertes Gebot ausschließlich ziviler Forschung und Lehre!

Wie findet Ihr uns?

Unser wöchentliches Treffen ist dienstags um 19 Uhr im RiS.
AStA, WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Raum 0042, Email: ris@asta.uni-hamburg.de

Attention! Atención! Внимание! Achtung!
Ende Oktober findet die neue Wahl des RiS statt!
Achtet auf die Ankündigungen auf dieser Homepage!

Hier findet Ihr diesen Text als Flugblatt: Wir_sind_zurück.