Wahl-Programme zum RiS-Wahl

Liste 1

Bündnis Freiheit ► Gleichheit ► Solidarität (Siehe: hier)

Liste 2

Gruppe ohne Grenzen (Siehe: hier)

 

Die Wahl

Der Ort der Wahl ist vor dem AStA-Info-Café (WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg). Dort steht die Wahlurne. Sie ist vom 25.-27.4. an jedem Tag der Wahl zwischen 11 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Die Wahl findet auf Grundlage der Wahlordnung des RIS statt:

„Das aktive und passive Wahlrecht besitzen alle immatrikulierten Studierenden der Universität Hamburg, die einen Migrationshintergrund haben oder die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Als Nachweis der Wahlberechtigung ist eine gültige Matrikelnummer vorzulegen. Sie wird in der Regel über den Studierendenausweis nachgewiesen. Die Stimmabgabe wird in einer für jeden Tag anzulegenden Liste vermerkt. Auf dieser Liste sind die Matrikelnummern der Student*inn*en zu vermerken, die die Stimmabgabe vorgenommen haben.“

Die Wahlordnung und weitere Informationen findet Ihr auf unserer Homepage:
http//risunihamburg.wordpress.com/

 

 

Aufruf zur Wahl des Referats für internationale Studierende (RIS) vom 25.4. bis 27.4.2017

 

Aufruf zur Wahl des
Referats für internationale Studierende (RIS)
vom 25.4. bis 27.4.2017

Was ist das RIS?

Das RIS ist die selbstorganisierte politische Interessenvertretung aller Studierenden mit Migrationshintergrund oder ohne deutschen Pass. Alle Studierenden, auf die dies zutrifft und die an der Uni Hamburg oder am Studienkolleg eingeschrieben sind, können sich beteiligen. Als teilautonomes Referat im AStA ermöglicht es das solidarische Engagement für soziale, politische und rechtliche Verbesserungen und gegen Diskriminierungen.

Warum gibt es das „RIS“?

Viele Studierende haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Sie unterliegen speziellen Aufenthalts- und Zulassungsregeln. Sie werden in der Uni als „internationale Studierende“ bezeichnet. „Internationale Studierende“ und „Studierende mit Migrationshintergrund“ werden an der Uni durch das RIS spezifisch vertreten. Alle haben mit Diskriminierungen, sozialem Druck oder Bildungshürden und -privatisierungen (z. B. der Deutschkurse) zu tun. Das RIS ist dagegen für die international solidarische Interessenvertretung erkämpft.

Zurzeit engagiert es sich für die Überwindung dieser Barrieren, berät und hilft bei ausländerrechtlichen und sozialen Problemen und organisiert politische Aktionen für strukturelle Verbesserungen. Hier wird auch antifaschistisch, antirassistisch, friedensbewegt, wissenschaftskritisch und in der Flüchtlingssolidarität gearbeitet. Die Information über und die Zusammenarbeit mit fortschrittlichen (studentischen) Bewegungen in anderen Ländern bildet einen weiteren Schwerpunkt.

Die Wahl

Zur Wahl stehen dieses Jahr zwei Listen. Die Grundrichtung und Qualität des RIS ist somit umstritten. Es ist wichtig, sich über die Programme und Kandidierenden zu informieren. Das könnt Ihr am besten während der Wahl rund um die AStA-Räume tun.

Der Ort der Wahl ist vor dem AStA-Info-Café (WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg). Dort steht die Wahlurne. Sie ist vom 25.-27.4. an jedem Tag der Wahl zwischen 11 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Die Wahl findet auf Grundlage der Wahlordnung des RIS statt:

„Das aktive und passive Wahlrecht besitzen alle immatrikulierten Studierenden der Universität Hamburg, die einen Migrationshintergrund haben oder die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Als Nachweis der Wahlberechtigung ist eine gültige Matrikelnummer vorzulegen. Sie wird in der Regel über den Studierendenausweis nachgewiesen. Die Stimmabgabe wird in einer für jeden Tag anzulegenden Liste vermerkt. Auf dieser Liste sind die Matrikelnummern der Student*inn*en zu vermerken, die die Stimmabgabe vorgenommen haben.“

Die Wahlordnung und weitere Informationen findet Ihr auf unserer Homepage:
http//risunihamburg.wordpress.com/

Rechenschaftsbericht für den Zeitraum Februar 2016 bis April 2017

Rechenschaftsbericht für den Zeitraum Februar 2016 bis April 2017

Das RIS wurde vom 26.1.-28.1.2016 in Urnenwahl gewählt. Am 14. April 2016 wurden die vom RiS-Team gewählten

Referentinnen Golnar Sepehrnia und Olesya Orlova vom Studierendenparlament bestätigt.

Weitere Mitglieder des RIS-Teams sind:

Aliou Djiba, Alexey Markin, Chiaffredo Turina, Irina Troitskaya, Miriam Betancourt, Mohammad Poori (zu dem Zeitpunkt am Studienkolleg) und Selma Su.
Beratung und solidarische Selbstorganisation
In dieser Amtszeit haben wir wöchentlich vier Beratungstermine zur Unterstützung bei der Studienbewerbung und in rechtlichen, sozialen und politischen Fragen für Studierende mit Migrationshintergrund/ohne deutschen Pass angeboten.

Die Kernthemen sind dabei:

  • die schlechte soziale Lage der Studierenden, insbesondere die aufenthaltsrechtliche Auflage des Nachweises über den Lebensunterhalt („8.800-Euro-Regel“)
  •  der verspätete Nachweis der Deutschkenntnisse, der zur Aberkennung der Zulassung führt
  • Diskriminierung durch Lehrende am Studienkolleg und in den Hamburger Hochschulen
  • die Modi der Bewerbung aus dem Ausland.

Wir unterstützen im Einzelfall und entwickeln mit den betreffenden Kommiliton*innen und mit Bündnispartner*innen innerhalb und außerhalb der Hochschulen, Wege, diese Probleme zu lösen. Exemplarisch sei dafür genannt:

  • Unterstützung der Kurs- und Kollegsprecher*innen des Studienkollegs im Kampf gegen rassistische Diskriminierung im Unterricht und bei der Aufklärung der Kolleg-Studierenden über ihre Rechte
  • Zusammenarbeit im Hamburger Arbeitskreis Ausländerstudium (AKA) gegen Willkür und enge Rechtsauslegungen in den Ausländerbehörden und Botschaften.

Hier ist es uns gelungen, dass zum Nachweis des Lebensunterhalts bei der Ausländerbehörde zwar immer noch einmal € 8.800 auf einem Konto belegt werden müssen, dies aber kein Sperrkonto mehr sein muss.

  • Initiative gegenüber der Zulassungsstelle der Universität, damit die „internationalen“ Bewerber*innen frühzeitig eine Rückmeldung über die (Un-)Vollständigkeit ihrer Bewerbungsunterlagen erhalten und im Laufe des ersten Semesters ihren Sprachnachweis nachreichen können.

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