„Die Quellen der Veränderung“ – Kolloquium mit Jean Ziegler an der Uni Hamburg

Anbei ist der Link zum Kolloquium mit Jean Ziegler an der Uni Hamburg!

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G20 – Info für internationale Studierende

Was ist die Group of Twenty  – G20?

Die G20 ist der Zusammenschluss der Regierungen der wirtschaftlich und militärisch Mächtigsten Staaten der Welt sowie einiger anderer Länder. Sie wurde von den G7-Staaten (USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan) im Jahr 2008 auf Ebene der Staatschefs institutionalisiert. Das war eine Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise und die enormen sozialen Protestbewegungen  gegen die „Rettung“ der Banken auf Kosten von Jobs und Sozialstaatlichkeit. Seit 1999 besteht die G20 bereits auf Finanzministerebene und diente schon als „Krisenreaktion“ nach den Börsencrashs der 1990er Jahre.
Die G20 steht außerhalb aller völkerrechtlichen Regelungen. Sie hat keine Legitimation. Das unterscheidet sie nicht nur von den Vereinten Nationen (UN), sondern auch von der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds oder der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie hat keine geregelten, transparenten Institutionen, kein Sekretariat und kein Budget. Die Mitgliedschaft in der G20 wurde von der G7 „auf Zuruf“ gewährt und ist willkürlich. (Hinzugenommen wurden: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland, Türkei, Süd-Afrika, Saudi-Arabien, Süd-Korea sowie die EU-Institutionen.)

Die Willkür ist Prinzip. Sie begründet innerhalb der G20 ein Machtgefälle zugunsten des von der G7 dominierten Weltwirtschaftssystems. Das geht besonders auf Kosten der Bevölkerungen aller ausgeschlossenen Staaten, schadet aber auch der Mehrheit in den beteiligten Ländern.

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