Über das RIS

Das Referat für internationale Studierende (RiS) ist die selbstorganisierte, politische Interessenvertretung internationaler Studierenden an der Universität Hamburg. Es ist ein Teil der Verfassten Studierendenschaft (VS), also der öffentlichen Teilkörperschaft der Uni, in der die 40.000 Studierenden organisiert sind. Rund 12% davon haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Sie unterliegen damit speziellen Aufenthalts- und Zulassungsregeln. Außerdem gibt es viele Studierende mit Migrationshintergrund und Austauschstudierende. Diese Gruppen werden durch das RiS vertreten. Sie sind auch diejenigen, die das RiS wählen dürfen. Als „teil-autonomes Referat“ (d. h. von der eigenen Basis und nicht durch das Studierendenparlament gewählt) im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) wirken wir an der Gesamtvertretung aller Studierenden mit.

Das RiS geht von den spezifischen Belangen der internationalen Studierenden aus und entwickelt daraus Aufklärung und kollektive Aktivitäten für substanzielle Reformen. Diskriminierung bis hin zu Rassismus und nur „gewährte“ Integration sowie Restriktionen bei der Zulassung, Bachelor- und Master und Bildungsprivatisierung (z. B. der Sprachkurse) sind Wirkungen der krisenhaften Politik der vergangen Jahre. In solidarischer Aktivität wirken wir für die Überwindung dieser Barrieren. Sozial offene Hochschulen, das Ende der Kürzungs- und Autoritätspolitik, Friedensforschung als Leitwissenschaft und eine humanistische Studienreform streben wir an. Völkerverständigung und Frieden sind dabei Inhalt und Ziel des gemeinsamen Engagements.

Wir über uns

Im Juli 2012 wurde das Referat für internationale Solidarität (RIS) durch die Basis – die Studierenden mit Migrationshintergrund – neu gewählt. Es wird erneut gestellt vom Bündnis Freiheit, Gleichheit, Solidarität, das bereits im vergangenen Jahr das RIS gestellt hat. Die Studierenden mit Migrationshintergrund der beiden Hochschulgruppen Liste LINKS und harte zeiten sowie der kurdische Studierendenverband YXK haben beschlossen, nicht in Konkurrenz zueinander, sondern solidarisch zusammen zu kandidieren und zu arbeiten. Mit unsereren unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen wollen wir gemeinsam die politische Interessenvertretung der Studierenden mit Migrationshintergrund organisieren.

Wissenschaftlich-politische Diskussionen

Die wissenschaftlich-politischen Diskussionen sind eine Veranstaltungsreihe des RIS. In den vorangegangenen Veranstaltungen haben wir z.B. mit Prof. Dr. Thomas Bruha und Prof. Dr. Reinhard Merkel zur völker- und menschenrechtlichen Fragen der UN-Resolution 1973 gegen Libyen, mit der Friedens- und Menschenrechtsaktivistin Rim Farha über die Opposition in Syrien, mit dem kanadischen Kriegs- und Dokumentarfotografen Louie Palu über die Lage in Kandahar, Afghanistan und mit dem Friedensaktivisten Saeed Amireh über den friedlichen Widerstand gegen die Besetzung im Westjordanland diskutiert.

Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung.

Mitmachen

Wer sich an der Universität Hamburg kritisch engagieren möchte, kann sich gerne bei uns melden. Es gibt viele Möglichkeiten, sich an den studentischen Protesten gegen das BA/MA-System, Kürzungen usw. zu beteiligen. Auch bei den Fachschaftsräten (die Vertretungen der einzelnen Fächer) oder den Hochschulgruppen kann man sich beteiligen.

Wir können selbstverständlich auch direkt in unseren Beratungssprechstunden angesprochen werden oder Ihr mailt uns an die unten stehende Adresse eine Nachricht, wenn Ihr in den Verteiler aufgenommen werden möchtet.

Wie findet Ihr uns?

Unser wöchentliches Treffen ist mittwochs um 20 Uhr im RiS.
Wir treffen uns im AStA, WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Raum 0042.

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